2009/10/08

NAXOS 2009

Es liegen zwei wunderschöne Wochen auf Naxos hinter uns.

Am 22.09.09 brachen wir in der Früh auf, was bedeutet, dass wir bereits um 6:49 Uhr den Bus zum Flughafen bestiegen. Von dort flogen wir nach Athen. Vom Flughafen ging es per Taxitransfer an den Hafen Pireus. Hier hatten wir genügend Zeit für "den teuersten Kaffee" meines Lebens. An einer 4,- Euro Tasse Cappuccino kann man sich dann auch mal eine Weile festhalten. Am Nachmittag ging es dann auf die Fähre, die schlappe 6,5 Stunden Fahrzeit nach Naxos benötigt (inkl. zweier Stopps). Somit dachte ich dann um 00:30 Uhr, als wir unser Hotelzimmer bezogen, dass wir uns nach mehr als 15 Stunden Anreisezeit, nun in der Karibik befinden müssten. ;-) Nein, um ehrlich zu sein, fande ich die Anreise gar nicht so strapaziös wie es klingt. Gut gegen Ende wurde man dann einfach müde und wollte endlich ankommen. Umso schöner war es dafür von der Fähre mit dem Taxi nur noch 10 min. bis zum Hotel fahren zu müssen. Sachen abstellen und ab zum Beach-Café, um noch ein letztes Bierchen zu ergattern. Mmmmhhhhhhh, was das dann zischte. In der Nacht selber konnte ich immerhin schon mal feststellen, dass unser Zimmer sehr schön ist.

Der Morgen zeigte mir dann auch, dass der Rest der Anlage ganz nach meinem Geschmack ist. Bei einem gemütlichen Frühstück traf man bereits erste andere Gäste, was schon darauf hindeutete "man spricht deutsch". Gut, die Schweiz muss zu dieser Zeit leergefegt gewesen sein, denn die komplette Bevölkerung befand sich zu dem Zeitpunkt auf Naxos oder zumindest in Griechenland. Sven versuchte sie mir anfangs noch als Holländer zu verkaufen, als ich ihm dann aber erklärte, dass mein Holländisch verdammt gut sei, wenn ich nahezu alles verstehe, dachte er auch noch mal darüber nach. ;-)

Den ersten Tag nutzten wir, um uns die unterschiedlichen Wassersportstationen anzuschauen. Dazu mussten wir auch nach Mikra Vigla, ein Strand zum Kiten, der 8 km entfernt ist. Optimistisch wie ich bin, schlug ich vor, mit den kostenfreien Beach Cruisern (Fahrräder ohne Gangschaltung) dort hin zu cruisen. Zwischenzeitlich war ich mir nicht mehr sicher, ob ich je dort ankomme, geschweige denn am gleichen Tag wieder zurück komme. Eine relativ anstrengende Geschichte. Das Gute war, dass wir ganz viele Kiter beobachten konnte, was aber gleichzeitig bedeutet, dass es sehr windig war und Frau B mit ihrem Beach Cruiser kaum vom Fleck kam. :-) Die Kite Station mit dem angeschlossenen Beach-Café ist sehr schön und wohl auch ein kleines Paradies für Kiter. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Lehrer vor Ort, habe ich mich dann aber gegen einen Kurs entschieden, denn
a) war der gute Mann etwas unter Stress, da er wohl selber gerade wieder auf´s Wasser wollte (nicht sehr geschäftstüchtig!).
b) wurde mir empfohlen Level 1 und 2 (10 Stunden) direkt zu buchen, um überhaupt mal richtig auf´s Wasser zu kommen, was schlappe 360 Euro kostet.
c) wäre alles nur in Englisch unterrichtet worden, da der Herr Lehrer ein Italiener ist.

Als nächstes schauten wir uns nahe des Hotels die Wassersportstation zum Surfen und Segeln an. Dort war alles deutlich entspannter und auch freundlicher, was dazu führte, dass Sven am 2. Tag bereits eine Woche Sportpaket buchte. Als besonderes, von ihm ausgehandeltes Special, konnte er die Woche innerhalb unseres Aufenthaltes frei aufteilen, d.h. wir mussten sie nicht am Stück nehmen. Somit nutzten wir windstille Tage für 2 Wanderungen, einen Motorradausflug und einfach nur am Strand lümmeln. Ich selber profitierte von dem Sportpaket insofern, dass ich mit Sven katamaransegeln konnte. Anfangs hatten wir auch noch viel Wind und ziemlich starke Wellen. Das war für mich kein ganz einfacher Einstieg. Die folgenden Tage wurde es aber eher ruhiger. Was Sven nicht davon abhielt, Action in die Sache reinzubringen. So lernte ich später, dass man gefährlichere und weniger gefährliche Kurse segeln kann. "Gefährlich" wurde mir dann spontan demonstriert, als ich allerdings dummerweise im Trapez stand. Zum Glück geht es ganz schnell und überraschend, denn so schnell konnte ich gar nicht gucken, wie ich um den Mast erst geschleudert und dann gewickelt wurde. Und dann baumelte ich wie ein Maskottchen vor dem Mast. :-))) Ein großer Schrecken und ein paar blaue Flecken und die Sache war so gut wie vergessen. Natürlich nicht ganz, denn Sven erklärte mir anschließend, dass das Eintauchen des Bugs der Leekufe dazu führte bzw. dadurch der Kat sofort stoppt. Ab diesem Zeitpunkt lag ab dem Aufsteigen auf den Kat mein Hauptaugenmerk auf der vorderen Kufe, d.h. Frau B wurde etwas ängstlich. Dafür waren die anderen Segler am Strand very beeindruckt von der Geschichte. Was man nicht alles auf sich nimmt, um Aufmerksamkeit zu erregen :-)

Nachdem Sven seine Liebe zum Surfen wieder entdeckte, versuchte auch ich ebenfalls meine Liebe für diesen Sport zu finden. Ich besuchte die Surf-Schnupperstunde. Diese hat gegenüber des Kitens den erheblichen Vorteil, dass man auch direkt auf´s Wasser darf. Während dessen bemerkte ich mein vorhandenes Talent und nach etwas Zuspruch von Herrn P, entschied ich mich, das Projekt "Surfschein" in diesem Urlaub anzugehen. Einen Abschluss stellte ich allerdings spätestens nach ersten Theorie-Problemen in Frage. Mein Surflehrer für die Schnupperstunde war nicht schlecht, aber auch nicht ganz billig. Glücklicherweise fand ich noch einen wesentlich besseren, schnittigeren und auch preisgünstigeren. Sven war mein neuer Surflehrer. :-) Mit einer 5-Stundenkarte, seiner Geduld und besonders guten Art des Erklärens hatte ich den Schein schon so gut wie in der Tasche. Um´s kurz zu machen, den letzten Tag nutzte ich auch zum erfolgreichen Abschluss des Projektes Surfschein. Die Behauptung "vorhandenes Talent" überdenke ich aber noch einmal.

Apropos Talent, denn das dachte ich auch mal bezüglich des Motorradfahrens, was dazu führte, dass ich einen Führerschein erwarb, den ICH auch mit in den Urlaub nahm. Meine Reisebegleitung hat das leider nicht getan. Gemeinsam beschlossen wir trotzdem den Versuch zu unternehmen, zumindest ein Motorrad zu leihen, was auf meinen Führerschein läuft, aber von Sven gefahren wird. Wahrheit ist meiner Ansicht immer das Beste und somit bekamen wir auch eine Enduro auf meinen Namen geliehen, die Sven dann aber vom Hof fuhr. Lustigerweise fragte die Dame, die den Vertrag vorbereitete tatsächlich "who´s the driver?". Ich konnte ihr dann getrost mitteilen, dass wir doch alle wollen, dass Sven the driver ist. Dank dieser Unkompliziertheit, fuhren wir einen ganzen Tag über die Insel und sahen somit den Norden, das Zentrum und auch noch den Südwesten der Insel. Traumhaft schön war es. Dadurch, dass ich nicht selber fahren musste/konnte, sah ich natürlich ganz entspannt sehr viel von der Insel. Sven ermöglichte uns auch eine wunderschöne Pause in einem kleinen Fischerdorf, indem wir sehr gut speisten. Herrlich! Passend zum Sonnenuntergang waren wir wieder in der Hauptstadt Chora. Dort konnte ich noch bei den spannenden Lichtverhältnisse das Wahrzeichen der Stadt fotografieren.

Auch unsere zwei Wanderungen waren schön und abwechslungsreich. Für die erste Tour nahmen wir den einheimischen Bus, der uns erst noch überzeugte einzusteigen, da er schon dort hin führe, wo wir hin wollten. Nun ja, kam dann doch anders. Relativ frühzeitig teilte uns der Kollege des Fahrers mit, dass wir gleich auf dem Berg aussteigen sollten, da sie nicht dort hin führen, wo wir hin wollten. Dank meines Guides alles kein Problem. Kleine Planänderung bzw. Routenänderung und schwupps sind wir eben eine andere Wanderroute gelaufen. War auch sehr schön und so anstrengend, dass ich an diesem Abend sogar freiwillig das Schlafen dem Essen vorzog. :-) Ein Highlight war die Rückfahrt mit dem gut gefüllten local Bus, denn das Gefährt selber war nicht so gut in Schuss, aber die Lautsprecherboxen, aus denen der griechische Udo Jürgens trällerte waren nahezu neu.
Wanderung Nr. 2 verkaufte mir mein Guide gleich noch etwas schmackhafter, denn diese Route plante er mit dem Ende in der Hauptstadt, wo ich anschließend shoppen durfte. Sehr klug, da hält jede Frau durch. Das Shoppen schafft dann auch jeder Mann, da das Weibchen relativ erschöpft ist und nicht mehr all zu viel Energie für´s Powershoppen hat.

Ca. 1 Woche vor unserer Rückreise überraschte uns ein netter Aushang an der Rezeption "alle Flüge nach Athen sind von 13:40 Uhr auf 9:40 Uhr verschoben". Meine bessere Hälfte ging ganz entspannt mit der Situation um. ;-) (Kurzzeitig war der Urlaub hinüber). Das Ganze steigerte sich noch, denn dazu sollte man bereits um 8:00 Uhr das Hotel verlassen, um den 5-Minuten entfernten Flughafen aufzusuchen. Die Maschine transportiert 50 Personen. Dementsprechend groß ist auch der Flughafen. Aber ganz klar, 1,5 Stunden vorher dort sein. :-(

Alles ging noch gut aus, denn wir erhielten tatsächlich doch noch ein gutes Frühstück im Hotel, verbrachten dann 1,5 Stunden auf dem Flughafen, bevor wir nach Athen flogen. Durch den verschoben Flug hatten wir nun natürlich auch einen dementsprechend langen Aufenthalt in Athen, der uns aber immerhin einen Besuch der Akropolis ermöglichte. Und ich kann Euch verraten, als deutscher Student, ist der Eintritt free (gesparte 12,- Euro!!!). :-)

Unser Urlaub endete glücklich und zufrieden, was durch den Überraschungsempfang von Ellen und Robert am Flughafen noch gesteigert wurde.

Auf der Fähre in Athen



Blick aus unserem Zimmer

Wanderung Nr. 1


Mein Guide




Über den im Hintergrund liegenden Hügel, sind wir tatsächlich drüber :-)







Mein schnittiger Surflehrer - SVEN









Stadtführung mit der einheimischen Stella


Wanderung Nr.2





Motorradtour





Sven bereits auf Immobiliensuche




Mittagspause im Fischerdorf



Raubtierfütterung mit Frau B


Who´s the driver?

Strand im Südosten





Wahrzeichen von Chora / Naxos



Frau B und Herr P kurz vor bzw. beim Segeln





Andere Gäste beim Segeln

Unser Zimmer

Alstadt von Chora













Die Pool-Prinzessin




Praktische Surfprüfung mit Frau B




Naxos - Athen



Akropolis




2009/09/20

Segeln, Mountainbiken, Kiten...

... und auch wandern wollen wir auf Naxos. Wir sind gespannt wie ein Flitzebogen! Die Taschen sind schon fast fertig gepackt, Wander- und Mountainbike-Routen auf den guten "Garmin" geladen, Hörbücher auf´s Mobiltelefon gespielt - was kann da noch schief gehen?

Das verraten wir Euch dann, wenn wir wieder da sind! ;-)

2009/09/12

Golf Schnupperkurs

Gar nicht so einfach - das Thema Betriebsausflug aktiv, aber nicht zu sportlich zu gestalten. Aber auch dieses Jahr fanden wir eine Lösung - ein Golfschnupperkurs in Altenstadt. Bei strahlendem Sonnenschein trafen wir unseren Golflehrer "Angel". Begonnen haben wir mit dem "Putten", weiter ging es mit dem Abschlag, wozu zuvor Aufwärmübungen mit Hilfe des "Jumpin Jack" oder ganz einfach "Hampelmänner" gemacht wurden. Damit war der sportlichste Teil auch erreicht. Die letzte Stunde des Schnupperkurses verbrachten wir gemeinsam auf dem Platz, "um ein paar Löcher zu spielen". Mein Freund glänzte natürlich durch "Streber-Antworten" und seine sportliche Begabung. Ich selber konnte mein Talent für diesen Sport noch nicht entdecken. Es war ein wunderschöner und sehr lustiger Tag, der mit einem mittelmäßigen Essen seinen Ausklang fand.


Unser Golflehrer - Angel

















2009/09/01

88 von 376 Finishern

Herr P aus F, 42


Sonntag, 10:30 Uhr in Rodgau - der Startschuss ertönt und die Teilnehmer der Gruppe 1, Olympische Distanz (1,4 km, 42 km, 10 km) starten.

Nach nur 23:29 min. verlässt er bereits das Wasser um kurz darauf die nächste, seine Königsdisziplin -das Radfahren-, zu beginnen. Dabei konnte er sich gegenüber dem Vorjahr tatsächlich noch verbessern. Anschließend lag ein harter 10 km Lauf vor ihm.

Zufrieden konnte er auf die Ergebnisliste schauen :-)

Hier die Daten noch einmal zusammengefasst:

Gesamtplatz: 88
Startnummer: 464
Gesamtzeit: 02:24:28.20 (Vorjahr: 02:25:37.50)
Verein: Spiridon Frankfurt
Altersklasse: TM40
Altersklassenplatz: 28
Schwimmen: 23:29 min., Platz 129
Radfahren: 73:35 min., Platz 79
Laufen: 47:23 min., Platz 140

2009/08/25

Bens großer Tag




Nun ist es passiert, Ben B aus Z wurde heute eingeschult. Was für ein großer Tag. Lesen, Schreiben und Rechnen soll er nun erlernen und um auch ein besonders schönes neues Fach am Nachmittag belegen zu können, gab es an diesem großen Tag ein neues BMX-Rad. Selbstverständlich begeisterte das die ganze Familie...

2009/08/20

Swim Nights


Die letzte Chance die Sail Fish Swim Night am Langener Waldsee (echtes IronMan Gewässer) zu besuchen, nutzten wir. So kam ich in den Genuss bei über 30° C Außentemperatur und ca. 25° C Wassertemperatur den Ferrari unter den Neoprenanzügen zu testen. Ich denke nicht nur die Temperaturen waren daran Schuld, dass der Ferrari fast als letzter nach 1500 m in die Garage fuhr (aber immerhin nicht die Kurzdistanz von 750 m wählte) ;-) Dennoch ein interessantes Gefühl mit ständigem Auftrieb, leicht orientierungslos mit der Masse die vorgegebene Strecke abzuschwimmen.

Danke für diese interessante Erfahrung!

2009/08/14

Urlaub in Sicht...



Heute ist es passiert - ich habe unseren nächsten Urlaub gebucht. Ende September geht es für uns 14 Tage nach Naxos (Griechische Insel). Sowohl das Ziel, wie die Reisezeit und auch das Sportangebot (Katamaran segeln, mountainbiken, surfen, wandern) haben uns überzeugt, Naxos zu testen. Allerdings bietet es sich auch an, die benachbarten Inseln zu besuchen. Bin schon ganz aufgeregt und kann es noch gar nicht glauben geschweige denn abwarten.