2007/12/20

Das Arbeitszimmer des Weihnachtsmannes

Kochparty in der Mensa Campus Westend



2007/12/18

Hilfe, es weihnachtet sehr...


2007/12/16

Weitere Personen, auf die wir trafen

2007/12/14

Wir in Indien






























2007/12/13

In und um Ashvem

Hier haben wir gewohnt!

Unser Garten!

Auf dem Weg nach Arambol am Strand...

"Fischerdorf" in Morjim

Hütten in der Nachbarschaft

Nachbarshütte

Noch mehr Nachbarn (Arabian Sea Huts)

Hütten bei Arambol

Auf dem Weg nach Mandrem...

An der Straße Richtung Mandrem...

Yogadorf hinter Ashvem

Strandrestaurant zwischen Ashvem und Morjim

Adler-Insel bei Flut...

Many colors



Die heilige Kuh am Strand


In keinem meiner bisherigen Urlaube, musste ich mit einer Kuh um die Sonnenliege streiten. ;-)
Das ist vielleicht der ursprüngliche Grund für die schlechte Angewohnheit der Deutschen, morgens direkt die Liegen durch Handtücher zu reservieren/blockieren?!

Romantik?!


2007/12/12

Looking is free


Diese Dame (Sita) war meine Lieblings-Beach-Sellerin.
Sie besaß auch direkt um die "Ecke" einen eigenen Shop.

2007/12/11

Cricket


DSC_0945, ursprünglich hochgeladen von Prinzessin Wunderschoen

Indien, Goa, Ashvem und Umgebung

Wir melden uns ordnungsgemäß aus Indien/Goa zurück. Zwei Wochen sind dann doch schneller um, als man glaubt. Um es gleich vorweg zu nehmen - unsere Reise war sehr schön.

Zunächst sind wir planmäßig von Frankfurt abgeflogen und wurden in Goa tatsächlich um ca. 6:00 Uhr von Robert und Albert am Flughafen in Empfang genommen. D.h. es fehlte an nichts (auch wenn wir auf ein Gepäckstück etwas länger warten mussten), Robert hatte selbst den Willkommens-Blumenkranz für mich dabei. Albert glänzte durch seine Luxuskarosse, was auch sein ganzer Stolz ist. Vom Flughafen fuhren wir dann ca. 1 Stunde nach Ashvem. Etwas übermüdet und bei noch relativ kühlen Temperaturen ließen wir erst einmal alles auf uns wirken: Linksverkehr, Gehupe, schlechte Straßen, Kühe-Hunde und Menschen die am Straßenrand spazierten, Staub und interessante indische Gerüche nahm ich wahr. Zudem Techno-Musik aus Alberts Sound-machine...

Angekommen in Ashvem checkten wir in unser Zimmer (Häuschen) ein und gönnten uns erst einmal etwas Schlaf. Dabei stellte sich auch ganz schnell heraus, wozu uns Ohrstöpsel empfohlen wurden, denn durch die interessante Bauweise, ist das Meer-Rauschen im Haus doch sehr laut, zudem die ein oder andere Krähe, die sich vom Dach des Hauses lautstark unterhält und die Hunde in der Nachbarschaft, die am Gespräch gerne teilnehmen. Unser Haus wirkte auf den ersten Blick einfach, stellte sich aber mit der Zeit als recht komfortabel dar. Denn hingegen der Hütten in der Umgebung, lebten wir in gemauerten Wänden inkl. eines Badezimmers. Mit der Zeit verbesserten wir noch Kleinigkeiten. Sven erweiterte seinen Teil des Bettes durch eine zusätzliche Matratze, zusätzliche Fußmatten in Flickenteppichform wurden gekauft und die Möbel leicht umgestellt. Robert hatte vorher aber ganze Arbeit geleistet und das Zimmer sehr liebevoll und gut bestückt.

Nun konnte das Leben in Goa beginnen. Gleich zu Anfang schätzten wir die gute und vorallem günstige kulinarische Versorgung. Strandspaziergänge zeigten die schöne Umgebung, offenbarten die warmen Wassertemperaturen und das lustige und unterhaltsame Leben am Strand mit Kühen, Hunden und Beach-Sellern. Anfangs war ich noch recht schüchtern und verlegen beim Handeln, was mit der Zeit aber deutlich nachließ und mir große Freude bereitete.

So auch die Ausflüge auf die verschiedenen Märkte, wie z.B. den Anjuna Market, der eher touristischer Natur ist oder aber der Mapsa Market, der mehr von den Einheimischen genutzt wird. Der Saturday-Night-Market fand leider nicht statt, da die Regierung ihn derzeit verbietet. Sehr schade, da dort eine besondere Atmosphäre herrschen soll.

Nun zu den unterschiedlichen Orten, die wir besichtigen konnten. Ashvem, dort lebten wir, wirkte von Anfang an zwar sympathisch, stellte sich aber auch mit der Zeit als immer attraktiver dar. Als ersten größeren Orte durften wir Arambol kennen lernen, was mir auf Anhieb sehr gut gefiel. Selbst der Weg von 5,5 km dort hin, war spannend. Von uns aus lief man durchweg am Strand entlang, durchquerte dabei zwei Flüsse und erreichte dann das belebte und von vielen Hippies bewohnte Arambol. Dort gab es zahlreiche Shops, die ihre Waren noch günstiger als unsere Beach-Seller anboten. Zudem gab es genügend Lokalitäten, ein sehr sympathisches Reisebüro inkl. Geldwechselstation. Hier fühlte ich mich wohl, was durch eine ausgezeichnete Pizzaria noch verstärkt wurde. Aus dem Grund besuchten wir Arambol auch öfter. Außerdem zeigte uns Robert eine weitere verrückte Stelle, die im Wald sehr versteckt lag, wo sich verrückte Leute an einem Baum treffen...
Das komplette Gegenteil von Arambol ist Calangute. Wir begleiteten Robert dorthin, da er einen Zahnartztermin vereinbart hatte. Kein Scherz!!! Das einzig angenehme an diesem Ort, war ein Café, dass an Starbucks erinnerte und für indische Verhältnisse eine Traumauswahl an Kaffeespezialitäten vorzuweisen hatte, die ebenfalls qualitativ überzeugten. Denn Filterkaffee ist wirklich schwer zu bekommen. Ansonsten ist Calangute touristisch total überlaufen und ich emfpand es als den absoluten Horror, was unseren Ort allerdings gleich wieder um 100 % aufwertete. Von Calangute fuhren wir weiter zum Fort Arguada, was uns alle überraschte, da wir nicht mit so einem schönen Aussichtspunkt rechneten. Ein traumhafter Ausflug war der Paradise Beach in Maharastra. Jedoch brauchte es seine Zeit, bis mir das bewusst wurde. Denn dort herrschte absolute Ruhe. Ein leerer Strand, keine Beach-Seller, allerdings auch keine Kühe. Dafür ein Paradies zum Muscheln-Sammeln.
Ein weiterer Ausflug führte uns nach Old Goa. Das war dann auch unser kultureller Höhepunkt der Reise. Viele Kirchen, eben eine etwas größere Stadt. Als schön bezeichne ich anderes, aber auch nicht verkehrt, es gesehen zu haben. Allerdings war es wegen eines Festivals (große kirchliche Zeremonie) etwas überlaufen.

Nun zu den allgemeinen Dingen: Der Strand ist sehr schön und durch die Sonneliegen recht komfortabel. Die Kühe am Strand fande ich immer wieder gut. Das Essen war großartig, so auch das Bier. Das Meer war warm und sauber, allerdings vermisste ich ein wenig das berühmte und immer wieder gewünschte türkis-farbige Wasser. Die Inder sind sehr freundlich, lustig und ihr Englisch gut verständlich, wenn auch manchmal etwas merkwürdig. Die Zuverlässigkeit kann man etwas in Frage stellen, auch wenn ich fairer Weise sagen muss, dass bei uns alles (früher oder später) funktionierte. Die Stromversorgung überraschte mich, denn täglich ist mit mindestens einem Stromausfall zu rechnen, der aber nicht von langer Dauer ist. Ähnlich ist es mit der Internetverbindung, was auch der Grund war, warum wir uns nicht öfter oder ausführlicher gemeldet haben. Der Straßenverkehr ist abenteuerlich und doch sind wir ohne Verletzungen zurück gekommen. Die erste Woche erledigten wir viel zu Fuß oder gönnten uns ein Taxi, die zweite Woche bewegten wir uns dann nur noch mit dem Moped. Wobei ich es bevorzugte den Beifahrer zu spielen. D.h. Technik, Straße und Verkehrsteilnehmer hielten mich davon ab, eigene Erfahrungen sammeln zu wollen. Gegen Ende unseres Aufenthaltes bemerkte ich, dass meine Grenze bezüglich der Insekten immer näher kam. Kakerlaken auf der Haut ein absolutes "no go". Innerhalb dieser zwei Wochen konnte ich meine Hysterie unterdrücken, man weiß aber nicht, was noch passiert wäre.
Als klaren Vorteil empfand ich auch den Kontakt zu Albert, der uns seine Welt als Einheimischer schildern konnte und durch seinen Humor bestach. Die Zeit mit ihm war für uns sehr unterhaltsam und hatte einige Lacher parat.

Abschließend möchte ich sagen, dass die zwei Wochen wunderschön waren, ich es durchaus unter Berücksichtigung all meiner Schilderung gerne weiter empfehle. Bei einem längeren Aufenthalt würde ich jedoch eine Rundreise bevorzugen, so z.B. vom Norden (Delhi über Mumbai) nach Goa oder zumindest einen Ausflug nach Hampi unternehmen. Ein ebenfalls sehr schöner Ort muss ein Wasserfall im Osten Goas sein, den wir aber aus Gründen der langen Fahrtzeit bei schlechten Verkehrsbedingungen nicht besucht haben.

Unseren besonderen Dank möchten wir vor allem Robert aussprechen, der sehr gastfreundlich war, uns viele schöne Orte und Dinge zeigte und immer sehr bemüht war, vieles für uns zu organisieren. Ebenso möchten wir uns bei Dieter bedanken, der mich auf die Idee brachte, Goa zu bereisen und uns eines "seiner" Häuser direkt anbot. Jedoch fanden wir es sehr schade, ihn selber dort nicht antreffen zu können!

Weitere Fotos findet Ihr unter folgendem Link: http://www.flickr.com/photos/92952068@N00/
Da für diesen Monat allerdings meine Kapazität erschöpft ist, werden weitere Fotos erst im Januar erscheinen können.

Now - we are back!