Hugenottenduathlon
Heute absolvierte ich meinen ersten Duathon.
Von Svens großer Erfahrung profitierte ich sehr. Denn eine gute Vorbereitung erleichtert die Wechsel bzw. erhält den Fluss (sofern ein Fluss vorhanden ist und alles glatt läuft).
Vor dem Start war dann die Nervosität doch groß, was für den ersten Lauf natürlich nicht von Vorteil war. Die ersten 500 m läuft man durchs Stadion, was für mich wirklich hart war und ich natürlich etwas zu schnell. Bei Kilometer 3 fand ich langsam einen Rhythmus und war positiv überrascht, denn ich lief jeden Kilometer unter 5 Minuten (was ich nur wusste, da der Mann neben mir einen Garmin trug, der bei jedem Kilometer piepste).Ob sich das rächt?
Der Wechsel auf´s Rad lief gut. Da zahlte sich das Wechseltraining mit Sven und die gute Vorbereitung bereits das erste Mal aus.
Auf dem Rad fühlte ich mich direkt wohl, denn dort kam ich endlich zur "Ruhe". Die Strecke war zu meiner Zeit auch wirklich überschaubar, d.h. das befürchtete Gedränge blieb aus. Immer wieder sah man Athleten am Wegesrand mit einer Panne, die das Rennen aber nicht abbrachen, sondern brav den Schlauch wechselten. Da ziehe ich den Hut, denn das war für mich im Vorfeld klar: a) kein Material für eine Panne mitzuführen und b) bei dieser kurzen Distanz keine Reparaturen vorzunehmen. Selbstversändlich habe ich auch das im Vorfeld mit meinem Persoanltrainer inkl. Mechaniker besprochen. ;-) Das Einlaufen ins Stadion war ein Genuss. Wobei ich vor den anstehenden 4 km Respekt hatte. Nach einer Radeinheit läuft es sich wie auf rohen Eiern.
Der Wechsel verlief wieder gut und der Lauf im Stadion begann nicht ganz einfach. Aber auch hier fand ich früher oder später in meinen Rhythmus. Tatsächlich kam mir Sven noch entgegen, der sich bereits auf den letzten 500 m befand. Ich fühlte mich noch so stark, dass ich verschiedene Teilnehmer, die gehend auf der Strecke unterwegs waren, nochmal motivieren konnte wieder anzulaufen. Ein gutes Gefühl. Als ich ins Stadion einlief wurde ich auch direkt vom Stadionsprecher mit folgenden Worten begrüßt: "Bist Du es Bettina? Auch für Dich sind es nur noch 200 m!" Das tat doppelt gut - nur noch 200 m und über die Lautsprecher persönlich angesprochen zu werden. Nach 1:31 empfang mich ein gut gelaunter Sven im Ziel. Herrlich!
Ein kleiner, aber entscheidener Kritikpunkt sind die fehlenden Kilometermarkierungen auf der Laufstrecke. Der Radkurs ist immerhin alle 5 km gekennzeichnet. Mir fiel es aber schwer, dass Rennen vernünftig einzuteilen, wenn sich immer wieder die Frage stellt, wie weit ist es denn noch.
Ansonsten war das eine gut organisierte Veranstaltung, bei bestem Herbstwetter mit erstaunlich hohen Temperaturen. Zudem gab es ein wirklich schönes und hochwertiges Finishershirt, was sehr selten der Fall ist.


2 Kommentare:
Herzlichen Glückwunsch an beide Spitzensportler - wer macht denn in Zukunft dann Fotos?
Berechtigte Frage! Aber wie man sieht haben wir es ja trotzdem hinbekommen etwas Bildmaterial zur Verügung zu stellen. :-)
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